Neues Denken für die Zukunft von Marketing und Kommunikation
Das Internet prägt Kunden, Märkte und Unternehmen
Zwei Thesen, die schon immer galten:
These 1
Kommunikation ist das zentrale Transportmittel der Wirtschaft. Sie begleitet und gestaltet alle Phasen des Austauschs von Ideen, Angeboten, Leistungen, Waren, Geld und Emotionen.
Es gibt keinen Umsatz ohne Kommunikation – das gilt, seit Menschen Waren austauschen.
These 2
Viele Herausforderungen von Unternehmen sind (auch) kommunikative Herausforderungen: Ob mangelnde Bekanntheit oder unscharfe Positionierung, fehlendes Know-how der Mitarbeiter oder deren mangelnde Motivation, falsche Kundenerwartungen oder Reklamationen.
Eine gute Kommunikation im Unternehmen sicherzustellen, muss deshalb Chefsache sein.
Und drei Thesen, die für unser neues Kommunikationszeitalter gelten:
These 3
Mit Web 2.0 und der Ausbreitung von Social Media findet ein epochaler Wandel statt. Kommunikationswege und Dialogmöglichkeiten nehmen rasant zu. Gleichzeitig erhalten die Nutzer eine öffentliche Stimme und eine nie gekannte Macht.
Davon sind alle Unternehmen und Organisationen betroffen, auch wenn sie im sozialen Internet noch nicht präsent sind. Denn das Verhalten der Nutzer verändert sich, es entstehen neue Erwartungen. Dieser Wandel ist grundlegend und dauerhaft.
These 4
Der Wettbewerb um Kunden wie auch um Mitarbeiter wird sich weiter verschärfen. Künftig kommt es immer weniger auf die (einseitige) werbliche Darstellung von Angeboten und Leistungen an. Herkömmliche Erfolgsrezepte verlieren ihre Durchschlagkraft.
Erfolgreich werden diejenigen Unternehmen sein, die einen authentischen Dialog mit ihren Zielgruppen aufnehmen.
These 5
Die neuen Kommunikationsformen machen nicht Halt vor den ehernen Grenzen zwischen Marketing, Vertrieb, PR/Unternehmenskommunikation und Mitarbeiterkommunikation. Die Disziplinen müssen sich stärker vernetzen.
Neues Denken in der neuen Kommunikationswelt wird also auch strukturelle Veränderungen mit sich bringen: Die Zukunft von Unternehmen ist vernetzt, interdisziplinär, authentisch und dialogorientiert.


